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Betonplattenfundament

Wie erstelle ich ein Betonplattenfundament?

Gartenhäuser auf ein Plattenfundament zu stellen, gehört zu den am wenigsten aufwendigen Möglichkeiten, um einen geraden, ebenen und festen Untergrund für ein Gartenhaus zu erhalten.

Bei einem Betonplattenfundament, welches z.B. aus Gehwegplatten möglich ist, muss auf den richtigen Unterbau geachtet werden.

Plattenverlegung in ungebundenem Bettungsmaterial

Plattenverlegung in ungebundenem Bettungsmaterial

Die richtige Vorbereitung

Die benötigte Fläche wird ca. 30 - 45 cm tief bis auf tragfähige Bodenschichten ausgekoffert. Bitte beachten Sie bei der benötigten Fläche immer die Aufbauanleitungen sowie Fundamentpläne des Gartenhaus Herstellers - diese sind für die Bemaßung entscheidend. Das gewünschte Gefälle der Platten ist bereits beim Auskoffern mit einzuplanen. Die gesamte Fläche muss daraufhin mit einer Rüttelplatte verdichtet werden. Ist das Gelände aufgefüllt, ist bereits beim Verfüllen auf eine lagenweise, gründliche Verdichtung zu achten. Als Anhaltspunkt sagt man ca. jede 20 cm starke Schicht. Dies ist wichtig, um spätere Setzungsschäden bei Ihrem neuen Gartenhaus zu vermeiden. Auf die verdichtete Fläche wird eine 20-40 cm dicke Trag- und Frostschutzschicht höhengenau eingebracht (hier ist unbedingt das Gefälle zu beachten!) und wiederum verdichtet. Dabei sollte Kies oder Schotter der Körnung 0/32 mm verwendet werden. Auf die Tragschicht wird eine 3-5 cm dicke Ausgleichsschicht aus einem Sand-Splitt-Gemisch aufgetragen und mit Lehren abgezogen. Dieses Plattenbett nimmt eventuelle Dickentoleranzen der Betonplatte oder der Tragschicht auf.

Exakte Ausrichtung

Die Betonplatten müssen nun mit Hilfe eines Gummihammers und einer Schnur höhen- und fluchtgerecht auf das Plattenbett gelegt werden. Prüfen Sie mit Hilfe der Schnur in einem Abstand von 2 Meter die Flucht der verlegten Platten. Bei dem Fundament ist möglichst genau zu arbeiten, denn nur wenn der Untergrund auch gerade ist, erhält das Gartenhaus die benötigte Stabilität. Der Abstand der Fugen und zur Randbefestigung muss immer 3 bis 5 mm betragen (entsprechend DIN 18318). Verlegen Sie die Platten auf keinen Fall knirsch.

Achten Sie auf eine vollfächige Auflage der Platten bei der Verlegung. Auch die Filterstabilität zwischen Bettungsmaterial und Fugenmaterial ist zu beachten. Bei der Verlegung mit Kreuzfuge sind entsprechend geeignete Fugenkreuze zu verwenden. Diese garantieren eine gleichmäßige Fuge von ca. 4 mm und wirken flächenstabilisierend.

Das Fugenmaterial

Sofern gebundenes Fugenmaterial verwendet wird, ist eine durchgehende, den Anforderungen des Fugenfüller-Herstellers entsprechende Fugenbreite und -tiefe erdorderlich. Bei Bradstone-Platten kann je nach Verlegeart ein größerer Fugenabstand von bis zu 15 mm gewählt werden. Jedoch ist ein Mindestabstand von 3 mm zwingend einzuhalten. Die Fugen sind mit einem Sand-Splitt-Gemisch aus gewaschenem Material zu verschließen. Von der Verwendung von Quarzsand zur Fugenfüllung raten wir ab, da dieser aus der Fuge in die Bettungsschicht riseln kann, wodurch sich die Fuge leert und die Platten sich verschieben. Außerdem bindet Quarzsand Wasser, was dazu führt, dass sich Wasserränder und eine verstärktes Pflanzenwachstum in den Fugen bildet.

Die volle Tragfähigkeit ist erst dann gewährleistet, wenn die Fugen vollständig mit Sand / Splitt gefüllt sind. Daher müssen die Fugen nach einigen Tagen mehrmals wieder aufgefüllt werden.

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