So verlegen Sie Terrassendielen richtig

Die eigene Terrasse ist für viele Hausbesitzer die Erfüllung eines großen Traumes. Je nach Grundstück sind Terrassen außerdem im Gartenbereich am eigenen Bungalow oder Gartenhaus denkbar und lassen sich mit kleinem bis mittleren Aufwand realisieren. Planung ist hierbei alles. Wir unterstützen Sie bei Ihrem Vorhaben und geben Ihnen die notwendigen Materialien an die Hand. Die Auswahl verschiedener Terrassenarten ist enorm groß. Neben Varianten wie dem Verlegen von Platten oder dem Pflastern der Terrasse, soll es hier um eine Verschönerung mit Terrassendielen gehen.

Sie möchten Ihre Terrasse erneuern und dafür Terrassendielen verlegen? Dann haben Sie eine gute und moderne Entscheidung getroffen. Terrassendielen sind nicht nur ausgesprochen schön, sondern auch einfach zu verlegen. Beim Look und dem Material steht Ihnen eine große Bandbreite an ansprechenden Artikeln zur Auswahl.

Gängige Hölzer für die Terrasse:

In nur wenigen Schritten gewinnt Ihr Haus ein neues Highlight. Denn eine neue Terrasse verkörpert auch ein Stück Lebensgefühl und lädt zum Verweilen mit Familie und Freunden ein. Mit zeitgemäßen Terrassendielen gewinnen Sie einen neuen Wohnraum hinzu, der vielseitig genutzt wird. Ganzjährig erstrahlen die selbst verlegten Terrassendielen und Sie haben über lange Zeit Freude daran. Ob Ton in Ton zu Ihrem Wohnbereich oder bewusst abgesetzt mit anderen Farben – mit Terrassendielen wirkt Ihr Haus noch viel einladender. Für die Arbeiten beim Verlegen sollten Sie vorab alle notwendigen Hilfsmittel und Werkzeuge bereitlegen und für die nötige Ordnung sorgen. Wenn Sie WPC-Terrassendielen verlegen möchten, gestalten sich viele Arbeitsschritte ähnlich wie bei der Arbeit mit 100 Prozent Naturholz.

Und auch für Laien ist das Verlegen von Terrassendielen ohne größere Hindernisse möglich. Wir wollen Ihnen im Folgenden aufzeigen, auf was Sie achten müssen. Sie sollten unbedingt die Anleitungen und Vorgaben des Herstellers einzelner Terrassendielen beachten. Unter Umständen weichen die Vorgaben deutlich von den hier beschriebenen Schritten ab. Denn je nach Art der Terrassendielen kann eine andere Verlegetechnik notwendig sein. Des Weiteren sollten Sie bedenken, dass wir hier die klassischen Schritte abbilden. Etwaige Handlungsempfehlungen entnehmen Sie ebenfalls den Hinweisen der Hersteller. Dies betrifft insbesondere Fragen zu Gefällen, Abstandsmaße und auch Clipbefestigungen.

Werkezeuge, die auf der Terrasse liegen

Frisch ans Werk

Schritt 1: Sorgen Sie für einen guten Untergrund!

Sollten Sie bereits eine Terrasse besitzen und sie neu gestalten wollen, entfallen viele Schritte des Vorbereitens. Je nach Unterbau müsste vorhandener Estrich gereinigt und von Schmutz oder gar durchgedrungenem Unkraut befreit werden. Vor dem Verlegen von Terrassendielen sollten Sie sicherstellen, dass der Boden möglichst eben ist und über eine gute Drainage verfügt. Anfallendes Regenwasser soll schnell versickern, damit nicht die Gefahr besteht, dass stehendes Wasser zu Fäulnis oder anderen Schäden an den Terrassendielen führt. Eine gute Lösung ist hierbei ein Untergrund, der aus einer Sandschicht besteht. Durch zusätzlich aufgetragene Kiesschichten erhöhen Sie den Wasserabfluss umso mehr. Als Schutz vor Wurzeln sollte die oberste Lage aus einem Wurzelvlies bestehen. So kann das Wurzelwerk umliegender Bäume oder Sträucher sowie Unkraut nicht so leicht seinen Weg zu den Terrassendielen finden.

Benötigte Materialien:

  • Schotter oder Sand, Kies/Splitt
  • Terrassenplatten, ggf. Randsteine und Beton
  • Unkrautvlies
  • Werkzeuge: Lineal, Schaufel, zum Verdichten Betonschaufel oder Vibrationsdämpfer, Steinsäge zum Schneiden der Randsteine, Gummihammer
  • Bestimmung des Gefälles mit: Faden, Eisenstangen, Wasserwaage
  • Schutzausrüstung: Schutzbrille und Gehörschutz

Doch was tun, wenn sich blanker Rasen an der Fläche befindet, die einmal Ihre Terrasse werden sollte? Hierzu müssen Sie die Fläche aufbereiten. Heben Sie dafür den Raum für Sand, Splitt und Träger sowie für die Terrassendielen aus. Orientieren Sie sich dazu an der Oberkante der Terrasse, also an der Schicht, die Ihre Dielen werden. Deren Breite sowie die der Träger erfordern bereits einige Zentimeter an Platz nach unten, ebenso wie praktische Terrassenplatten aus Stein, als sichere Basis für diese Träger. Es folgt eine rund vier bis fünf Zentimeter dicke Kies- oder Splittschicht sowie eine darunter befindliche Schotterschicht von etwa 20 Zentimetern. Letztere wird verdichtet, um einen festen Untergrund zu schaffen. Alternativ zum Schottern setzen viele Terrassenbauer auf verdichteten Sand. Doch der Reihe nach.

Machen Sie sich zunächst eine Skizze des Terrassenbereiches und planen Sie den Aushub der Terrasse. Je nach Größe erfordert das ein wenig Zeit. Im direkten Anschluss erfolgt bereits das Auffüllen mit reichlich Schotter und einer Splittschicht. Diese erlaubt dem Wasser das einfachere Abfließen. Beim Planen bedenken Sie bitte, dass zum Ablaufen ein Gefälle von etwa zwei Prozent benötigt wird. Dies entspricht zwei Zentimetern pro laufendem Meter. Sollte Ihre Terrasse beispielsweise vier Meter lang sein, sorgen Sie für ein Gefälle von acht Zentimetern über diese Länge. Verdichten Sie den Kiesboden in mehreren Lagen, bis eine feste Schicht entstanden ist. Es folgt das Verlegen von Unkrautvlies und den Terrassenplatten als Untergrund für die Träger. Je nach Situation ist außerdem eine Reihe an Randsteinen empfehlenswert.

Schritt 2: Unterkonstruktion verlegen

Auf einem ebenen und gut vorbereiteten Untergrund können Sie nun die Unterkonstruktion anbringen. Legen Sie hierzu zum Beispiel Gehwegplatten/Terrassenplatten in einem Abstand von nicht mehr als 50 Zentimetern voneinander entfernt auf den Boden. Hierauf befestigen Sie das Unterkonstruktionsholz. Das Holz sollte aus derselben Baumart bestehen, aus der Sie auch Ihre Terrassendielen verlegen möchten. Mit einem leichten Gefälle von ein bis zwei Prozent zum Garten hin helfen Sie, dass Wasser schneller und geordnet abfließt. Im Vorfeld müssen Sie sowohl das Materialvolumen für die Holzdielen als auch für die Holzbalkenträger ermitteln.

Ein Beispiel: Ihre Terrasse ist 4 x 3 Meter groß, das ergibt 12 m². Steinplatten verteilen Sie in ausreichendem Maße auf der Fläche, sodass diese ausreichend Platz für die Träger bieten. Bei Holzdielen müssen Sie einen gewissen Spielraum bedenken und Verschnitt mit einberechnen. Schlagen Sie hierzu 10 Prozent auf und kaufen Sie demnach 13,2 m² Holzdielen. Die Länge der Tragebalken ermitteln Sie in laufenden Metern, in dem Sie die Breite der Terrasse mit der Anzahl der benötigten Balken multiplizieren. Der Abstand zwischen den Balken sollte rund 50 Zentimeter betragen. Bei einer Breite von vier Metern Balkenlänge benötigen Sie bei diesem Abstand für drei Meter Länge also sechs Balken und kommen auf eine Gesamtlänge von 24 Metern. Auch hier schlagen Sie zur Sicherheit fünf Prozent Verschnitt auf und erwerben gute 25 Meter.

Das benötigen Sie:

  • Steinplatten, Balken, Dielen, Holzplättchen für ein passendes Gefälle und Kantenabstände
  • Zollstock und Wasserwaage
  • Dübel und Schrauben, Akkubohrer, Hammer

Nun geht es an die Montage der Untergrundkonstruktion. Ob diese auf Steinplatten, Balkenhaltern oder einem Estrichboden installiert wird, hängt von Ihrer Situation ab. Messen Sie zunächst nach, ob die Unterkonstruktion plus Diele bündig mit der Kante der Terrasse abschließt. Bevor die Trägerbalken mit dem Boden verbunden werden, müssen die Maße übereinstimmen. Vergessen Sie hierbei das Gefälle von ein bis zwei Prozent nicht. Die einzelnen Balken sollten jeweils genau parallel zueinander liegen. Der erste von ihnen wird direkt an der oberen Terrassenkante angelegt. Die Löcher zum Verschrauben mit dem Boden (Platten oder Estrich) sollten einen Abstand von etwa 80 Zentimetern aufweisen. Das erste dieser Löcher bohren Sie mindestens 15 Zentimeter von der Kante entfernt. Legen Sie Holzplättchen unter den Balken, um ihn auszurichten und bohren Sie die Löcher für die Dübel zum Verschrauben in den Boden darunter.

Ist dies auf ganzer Länge geschehen, wird der Balken fest im Boden verschraubt. Zum Ausrichten der folgenden Balken können Sie als Maß zwei Dielen verwenden und somit die äußersten Balken fixieren und an diesen alle Balken auf der neuen Terrassenfläche orientieren. Bohren Sie wie beschrieben die Löcher und verbinden Sie alle Balken mit Dübel und Schrauben mit dem Boden: mit gleichem Abstand, parallel zueinander und einem leichten, gleichmäßigen Gefälle über die gesamte Länge der Terrasse. Die reine Unterkonstruktion mit Balken gleicht optisch einem etwas unvollständigem Gitter. Nun können die eigentlichen Holzdielen im 90-Grad-Winkel auf den Balken befestigt werden.

Prüfen Sie abschließend, ob die gesamte Konstruktion stabil steht. Auch ein Verrutschen oder Verschieben sollte nicht mehr möglich sein. Passt alles? Dann können Sie mit dem Verlegen der Terrassendielen beginnen.

Unterkonstruktion mit Steinplatten anlegen für den Terrassenbau

Schritt 3: Terrassendielen verlegen

Nun beginnt der Veränderungsprozess der Terrasse und Sie gestalten sie nach Ihren Wünschen. Mit der richtigen Vorbereitung steht es Ihnen offen, ob Sie reine Holz-Terrassendielen verlegen oder WPC-Terrassendielen. Achten Sie bei der Wahl der Schrauben darauf, die diese für den geplanten Einsatz vorgesehen sind. Insbesondere dann, wenn Sie Terrassendielen aus Tropenholz einsetzen, kann es bei ungeeigneten Schrauben zu Verfärbungen kommen. Auch bei der Dimensionierung der Schrauben sollten Sie nicht sparen. Terrassendielen aus Holz halten großen Belastungen stand, geben Sie diese aber auch an die Schrauben weiter. Starke Spannungen können dazu führen, dass Schrauben reißen.

Legen Sie nun die Terrassendielen auf die Unterkonstruktion. Fangen Sie an einer Seite an und richten Sie die Holzdiele wie folgt aus: Die Diele muss bündig an der Kante, im rechten Winkel zu den Balken und der Terrassenkante anliegen. An den Rändern der Terrasse hin zur Wand sowie zwischen allen Dielen sorgen Sie mittels Abstandsplättchen für den nötigen Spielraum von 5 Millimeter. Holz ist ein Naturstoff, der sich wetter- und temperaturbedingt über die Zeit verändern, erweitern und zusammenziehen kann. Mit einem angemessenen Abstand ermöglichen Sie dies. Wenn die erste Terrassendiele korrekt ausgerichtet ist, schrauben Sie diese mit jeweils zwei Schrauben pro Balken fest. Erleichtern Sie sich das Arbeiten, indem Sie die Löcher in den Dielen vorbohren und ziehen Sie die Schrauben im Anschluss fest.

Optional können Sie sich für Terrassendielen über die gesamte Länge der Terrasse oder verschiedene Maße entscheiden, um die Terrasse optisch aufzuwerten und für Abwechslung zu sorgen. Hierzu schneiden Sie die Dielen jeweils auf die gewünschte Länge zu. Außerdem besteht die Möglichkeit, eine Dielenleiste als Blende an der Terrassenkante zu verwenden. Die Dielen selbst werden direkt verschraubt oder mittels Clip-Systemen befestigt. In unserer Auswahl finden Sie beispielsweise WPC-Unterkonstruktionen, Stellfüße oder Einsteckverbinder aus Aluminium. Die Vielfalt ist groß, weshalb Sie sich vorab einen Überblick zu den verschiedenen Möglichkeiten verschaffen sollten. Welche Terrassendielen Sie verwenden, hängt neben Ihrem Geschmack auch von den baulichen Gegebenheiten ab.

Mann verlegt Terrassendielen

Schritt 4: Verlegte Terrassendielen reinigen und schützen

Durch den Transport oder das Verlegen der Terrassendielen können kleinere Verschmutzungen auftreten. Die Reinigung ist allerdings ganz einfach: Mit einer Bürste – keine Drahtbürste! – entfernen Sie Schmutz in kürzester Zeit. Andere etwaige Problemstellen gleichen sich durch die Witterung im Laufe der Jahre an. Auch bei späteren Reinigungsarbeiten sollten Sie ähnlich vorsichtig vorgehen. Orientieren Sie sich hierzu an den Pflegehinweisen der Terrassendielen-Hersteller.

Wir empfehlen Ihnen zu Pflegezwecken außerdem, die neuen Terrassendielen nach ca. sechs Monaten mit einem Pflegeöl zu behandeln. Unbehandeltes Holz ist aufgrund der geöffneten Poren anfällig gegenüber Einflüssen von außen. Dem wirken Sie durch ein spezielles Öl entgegen. Auf dem Markt existieren verschiedene Holzöle, die zum Teil genau auf eine bestimmte Holzart wie zum Beispiel Douglasie- oder Bangkirai-Holz zugeschnitten sind. Indem Sie Ihre Holzdielen damit streichen, verhindern Sie das Vergrauen des Holzes.

Terrassendielen nach dem Verlegen streichen und pflegen mit Pinsel und Öl

Das neue Areal genießen

Mit etwas Vorbereitung und Zeit können Sie Ihre Terrasse in einen neuen Wohlfühlort verwandeln. Alles, was Sie zum Verlegen von Terrassendielen benötigen, finden Sie bei Holzwurm-Obersayn. So kommen Sie schnell zu einer wunderschönen, neu verlegten Terrasse. Hier verbringen Sie angenehme Stunden mit Ihrer Familie oder Freunden, feiern ausgelassene Feste oder entspannen nach einem anstrengenden Arbeitstag. Schenken Sie sich und Ihrem Zuhause einen neuen Wohlfühlort.

Schauen Sie sich in unserem Sortiment um. Wir sind überzeugt, dass wir für Sie nicht nur die passenden Terrassendielen im Angebot haben, sondern auch weitere Aufwertungen für den Terrassenbereich. Die Ausgestaltung mit passender Terrassenbeleuchtung schafft einen weiteren großen Aktionsradius, der Ihnen individuelle Anpassungsmöglichkeiten gibt. Mit Strahlern setzen Sie Highlights an den Wänden oder sorgen mit Einbauleuchten für genügend Licht, um auch abends gemütlich beisammen zu sitzen.

Die Spielarten sind in der Tat sehr umfangreich. Wenn sich direkt an die Terrasse ein Garten anschließt, gibt es mehrere Optionen, den Übergang mittels Steinweg oder Rasen zu gestalten. Die Bepflanzung in unmittelbarer Nähe zur Terrasse eröffnet ebenfalls eine Vielzahl an Dekorationsmöglichkeiten. Sie können sich bereits beim Verlegen der Terrassendielen Gedanken zu weiteren Verschönerungen machen und diese nach und nach in die Tat umsetzen. Wir wünschen viel Freude beim Erschaffen Ihrer neuen Wohlfühloase.

Hinweis: Es handelt sich hier um einen Schnellüberblick zur Erstellung Ihrer eigenen Traum-Terrasse. Bitte beachten Sie unbedingt die jeweils gültige Verlegeanleitung zu Ihrer Wunschdiele- und Unterkonstruktion. Bei Fragen kontaktieren Sie uns gerne.

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